Moira

Dialog mit der großen Mutter am 14.9.2020
 
Irini: Enttäuscht und deprimiert, nein wütend bin ich angesichts des politischen Versagens in Moria. In der Nacht vom 9.9.2020 brannte das Flüchtlingslager komplett aus. Etwa 12.500 Menschen, darunter Kranke, Invalide und unbegleitete Jugendliche sind auf der Straße, obdachlos. Eine Schande und ein Mahnmal europäischen Versagens. Und nach dem Brand?  Hoffnung, dass diesen Menschen nun endlich der Weg nach Europa nicht mehr verwehrt werden könne. Doch die Antwort der Entscheidungsträger: Hilfe vor Ort, mit dem Aufbau einer Zeltstadt wurde begonnen.
Aufgebrachte wütende suchende Menschen, aufgebrachte Inselbewohner, die mit Straßensperren versuchen ihre Dörfer vor den flüchtenden Menschen zu schützen. Am 7.9.2020 wurden 35 BewohnerInnen des Camps positiv auf Covid 19 getestet. Sie sollten das Camp und ihre Angehörigen verlassen. Da brach Wut und Ärger im Camp aus. Die miserablen und menschenunwürdigen hygienischen Bedingungen dort sollten der Abschreckung dienen, weitere Asylsuchende verhindern. Europa, die Menschenrechtsverletzungen anderer Staaten scharf kritisierend, setzt sich über das fundamentale Recht auf Asyl hinweg. Wegschauen, Versprechen, Ausschüsse, Verhandlungen, um alle europäischen Mitgliedsstaaten ins Boot zu holen; vordergründige Maßnahmen, vorgetäuschtes Interesse, um nicht handeln zu müssen, die Probleme an die Staaten der europäischen Außengrenzen zu verschieben. Die Taktik, sich auf den Dubliner Vertrag zu beziehen, ist angesichts der Katastrophen im Mittelmeer und der überfüllten Lager in Griechenland, Italien und Spanien arrogant und unfair.
Die griechische Insel Lesbos hat ca. 80.000 Einwohner, und bis vor wenigen Wochen lebten ca. 20.000 Asylbewerber vor den Toren der Inselhauptstadt Mytilini. Für Griechenland, insbesondere für die Inselbewohner, ist diese Last nicht mehr zu schultern. Die Ängste in der Zeit der Pandemie kommen hinzu, und Europa, insbesondere die Politiker der Partei mit dem großen C für christlich, berufen sich auf Sachzwänge und die in den europäischen Mitgliedsstaaten abnehmende bis nicht vorhandene Solidarität. In Deutschland stehen gut ausgestattete Erstaufnahmelager leer. Einzelne Städte und Bundesländer haben angeboten, Flüchtlinge aufzunehmen. Der Bundesinnenminister lehnt das im Alleingang ab. Tausend oder Zweitausend Asylsuchende Menschen auf 88 Millionen Einwohner sieht nicht unlösbar aus. Wo ist das Problem für Herrn Seehofer? Wahlen? Werden die Menschen der Angst vor zur AFD abwandernden CDU-Wählern geopfert oder gibt es andere nicht saubere Deals?
Viele Menschen auf Deutschlands Straßen, Demonstrationen in den Städten, vor Kirchen und Ratshäusern fordern Mitgefühl und humanitäre Hilfe. Mehr als die Hälfte der europäischen Mitgliedsstaaten ist nicht bereit, Flüchtlinge aufzunehmen. Was geht hier vor? Wie lange noch müssen unschuldige, aus Kriegsgebieten geflohene Männer Frauen und Kinder für eine gescheiterte Europapolitik und für persönliche Eitelkeiten leiden?
Gerade jetzt sind die Umstände hier auf der Insel sehr unmenschlich. Kein Essen, kein Trinken, kein Dach über dem Kopf für dreizehntausend am Straßenrand und in den Wäldern kauernde Menschen.
Wofür Mutter?
Was soll gelernt werden?
Die allgemeine Hilflosigkeit ist groß.
 
Antwort der Großen Mutter:
Still, werde still Tochter. Allgemeine Angst und Unruhe haben dich erfasst. Dein klares Denken setzt aus. Du teilst die Ohnmacht der Geflüchteten. Das ist im Gegensatz zu Anteilnahme nicht hilfreich.
Die Situation ist schrecklich und menschenunwürdig. Wegschauen ist für manche Entscheidungsträger einfacher. Sie verschließen ihr Herz, lösen Einzelschicksale in der großen Zahl einer Gruppe auf. Verantwortung zu übernehmen würde bedeuten, sich den Ursachen zu stellen. Viele deutsche Waffenlieferungen in Kriegs- und Krisengebiete – entgegen den öffentlichen Beteuerungen. Damit ist richtig viel Geld zu verdienen. Unsaubere Geschäfte. Viele Politiker stehen unter Druck, sind gekauft oder werden erpresst. Die Information, welche persönliche und gesellschaftliche Katastrophen drohen, wenn sich Politiker für eine humane Asylpolitik entscheiden, findet nicht Platz in euren Zeitungen. Nein, es geht nicht nur um Arbeitsplätze. Stell den Ton ab bei den Abendnachrichten im Fernsehen und achte auf die Gesichter, die Haltung der Politiker. Unter gewaltigem Druck stehen sie, und es fließt viel unsauberes Geld.
 
Hilfe? Nach Hilfe fragst du?
Schicke Liebe, schicke Heilung, schicke freundliche Gedanken an diese Menschen, die dich so wütend machen, und schicke auch Liebe zu den Menschen in Moria und unterstütze sie soweit du kannst auch mit Geld an die Hilfsorganisationen. Ein großer Umwälzungsprozess ist im Gang. Transformation. Die Liebe wird siegen, auch in den USA und in den osteuropäischen und asiatischen Ländern. Die Brutalität, mit der die Demokratie bekämpft wird, es ist ein harter und ein letzter Kampf auch. Dunkle Kräfte bauen sich auf überall auf der Erde. Ihr Imperium wird fallen in einem einzigen nicht vorstellbaren Moment. Habe Geduld, lass dich nicht ängstigen, bleibe in der Liebe und vertraue. Alles ist Licht, alles dient dem Fortbestand des Planeten Erde. Lichte Kräfte und Energien sind unterwegs zur Erde. Bleibe standhaft in deinem Vertrauen. Bewerte und verurteile nicht. Beobachte, erkenne. Vor allem aber vertraue.
 
Es gibt für die Menschen in Moria Hoffnung und Veränderung, nur nicht in dem gewünschten Tempo. Von Lesbos, eurer Insel, wird die Last der Schande genommen., die schon seit fünf Jahren auf ihr liegt. Tourismus und Wirtschaft werden blühen, so wie du es ja auch in deinem Inneren siehst. Bleibe standhaft, bleibe in der Liebe und im Vertrauen, und sende dein Licht aus.
Ich, die Mutter, segne dich.

Die Zeit ist reif…

Liebe Interessierte und Freunde des Milelja-Inselgarten

Am 3. Juni 2020 erhielt ich eine Durchsage der großen Mutter und Tage später mit beinahe gleichem Wortlaut noch einmal. Ich zweifelte, schob die Veröffentlichung vor mir her. Ein Zwiegespräch mit der Mutter klärte meine diffusen Ängste. Ich stelle diesen Dialog dem Channeling voran. Die Worte der großen Mutter sind kursiv, meine in Normalschrift:

Ich bin im Schatten, Mutter. Zweifel, Versagensangst? Das wundervolle Channeling, das du mir zweimal sandtest, ich wage nicht, es zu veröffentlichen.
Was fürchtest du?
Anmaßung ist das erste, was mir einfällt
Es sind meine Worte, die du weitergibst, nicht deine. Nach der langen Zeit deiner Ausbildung zweifelst du an deiner Aufgabe? Du bist berufen, hast eingewilligt, meine Botschaften in die Welt zu bringen. Was ist jetzt so gefährlich?
Deine Einladung in den Inselgarten.
Nun, es ist nicht das erste Mal, dass du die Botschaft weitergibst, dass der Milelja-Inselgarten ein besonderer Heilungsplatz ist, der unter meinem Segen steht. Wem traust du nicht. Dir oder mir?
Es könnte falsch verstanden werden – Egoismus, Hybris.
Nochmal sage ich: Es sind meine Worte, nicht deine. Du hast dein Vertrauen eingebüßt. Wie konnte das geschehen?
Ich glaube Teil davon ist die allgemeine Verunsicherung durch die Corona-Krise. Wie, wo, wann geht es weiter? Wann kommen Gäste? Wann kann die Übergabe des Inselgartens an den Nachfolger stattfinden?
Geduld, Tochter, Geduld. Der Prozess der Wandlung geht auch nicht an dir und eurem Projekt vorbei. Verunsicherung entsteht, wenn du den Boden verlierst, und so ist es gerade. Was hält? Was hat Bestand? Wo geht die Reise hin? Das Ziel ist vorgegeben, der Prozess in Gang, die vorübergehende Instabilität unvermeidbar. Gehe frohen Herzens deinen Weg und im Vertrauen. Du hast meine uneingeschränkte Zusage, dass ich dich leite und beschütze. Vergiss es nicht, geliebte Tochter. Ich bin mit dir an allen Tagen. Mein Segen ruht über dir und über diesem Platz, auf dem du wirkst. Zögere nicht länger. Veröffentliche meine Botschaft, schicke sie in die Welt. Ich bin mit dir, führe deine Hand.
Gesegnet bist du, Aruna.

Canneling der großen Mutter

Geliebte Erdenkinder
Wie geht es euch? Träumt ihr vom Licht, dem Meer, vom Reisen?
Jetzt ist die Zeit. Nach all den Anstrengungen, dem Verzicht, den ihr auf euch genommen, der Bedrohung durch den Virus, der Sorge um eure eigene und die Gesundheit eurer Liebsten, der Sorge auch um eure wirtschaftliche Existenz.  Einengende Wochen waren es, jedoch auch eine Zeit zum Wachsen in eurem ganz persönlichen Bereich, in der Gemeinschaft und auch in der Gesellschaft. Die Zeit des Wandels, eine Jede, ein Jeder hat sie hautnah erlebt. Der Prozess, den ich euch angekündigt, er ist in vollem Gange. Alles geschieht zu eurem Wohle und dem Wohle des Planeten.

In manchen Ländern, wo die Pandemie noch täglich viele Opfer fordert, wird der Wandel, die Einsicht von Politik und Gesellschaft noch etwas länger andauern, in anderen Ländern kommt schon mit der Einsicht die Veränderung zu ressourcenorientiertem Handeln und mehr sozialer Gerechtigkeit. Vorbildlich ist die Entwicklung in Europa, insbesondere in Deutschland, wo innerhalb weniger Tage mit breitem politischen Konsens Hilfsmaßnahmen beschlossen wurden, die weit in die Zukunft reichen und die vor drei Monaten noch nicht denkbar gewesen wären. Die Richtung ist vorgegeben. Je schneller eine Regierung sie erkennt, umso leichter wird es für ihr Volk sein, die Krise zu bewältigen. Ihr seid auf dem richtigen Wege.

Die Zeit ist reif für einen Wandel. Die Zeit ist auch reif, euch wieder zu öffnen und ins Vertrauen zu gehen. Seid nicht länger Gefangene eurer Angst, denn sie lähmt eure Kreativität und verhindert die Verbindung zu eurem göttlichen Sein. Sie macht euch angreifbar, denn sie schwächt euer Immunsystem. Die Zeit ist reif, euch nach der inneren Wandlung auch wieder Schönes zu gönnen und hinaus zu gehen. Die Zeit ist reif, zu reisen. Die Reisebeschränkungen in Europa sind weitgehend aufgehoben. Wovon habt ihr geträumt, wo sind eure Sehnsuchtsorte? Wo fühlt ihr euch glücklich und geborgen?

Für viele von euch ist die Insel Lesbos mit ihrer wilden Schönheit, den weitläufigen sauberen Stränden, den Heilquellen, dem sanften Tourismus – die Insel der Heilung schon im Altertum – ein Sehnsuchtsort.  Obwohl diese Insel vor der Pandemie bewahrt wurde folgen ihre Bewohner achtsam den vorgegebenen Hygiene- und Gesundheitsmaßnahmen. Auch auf diesem Platz, auf dem ich wirke, dem Milelja-Inselgarten, ist alles für einen sorgenfreien Aufenthalt der Gäste vorbereitet.

Die Tore sind weit geöffnet. Macht euch auf, überwindet eure Angst und lasst euch von der Weisheit eurer Herzen führen. Die Insel Lesbos, insbesondere der Milelja-Inselgarten, ist ein Ort besonderer Heilkräfte. Die Heilkraft der Liebe wirkt auf diesem Platz. Sie heilt, sie trägt, sie nimmt alle mit. Schenkt euch Zeit und Ruhe für eure innere Wandlung, Zeit, euren Kompass neu auszurichten. Wie ihr in den vergangenen Wochen erkannt habt, ist vieles nicht mehr von Bedeutung, was euch vorher so wichtig erschien. Was ist wichtig?  Was macht Sinn?  Was macht euch zufrieden und glücklich? Richtig. Es sind die oft einfachen kleinen Dinge. Findet es heraus und lasst euch von euren Herzen führen. Mein Segen ruht über diesem Platz und den Menschen die ihm dienen, und mit ihnen heiße ich euch herzlich willkommen.

Seid wachsam, geliebte Erdenkinder.
Ich, die große Mutter des Himmels und der Erde, segne euch.
Und so sei es.

Fürchtet euch nicht

Die Große Mutter

Große Angst und Verwirrung sind in der Welt. Die globale Bedrohung durch das Corona-Virus und seine Folgen halten die Menschen in Angst, lähmen Politik und Wirtschaft. Ein kleiner Virus führt den Mächtigen ihre Machtlosigkeit vor, und er ist allgegenwärtig, betrifft alle, macht betroffen. 2020 ist ein Jahr großer Umbrüche. Deutlicher als je zuvor müsst ihr erkennen, dass ihr untrennbar verbunden seid. Arme, Reiche, Menschen aller Hautfarben: Ihr seid eins, atmet die gleiche Luft. Lernt und erkennt in dieser großen Not, dass ihr untrennbar verbunden seid in guten und in schlechten Zeiten. Der Welt-Gesundheitskrise wird eine Welt-Wirtschaftskrise unweigerlich folgen. Alle Nationen und alle Erdenbürger werden davon betroffen sein. Politische und wirtschaftliche Systeme werden zusammenbrechen. Fürchtet euch nicht. Bleibt in der Liebe. Öffnet eure Herzen weit, schenkt Mitgefühl denen, die krank oder in Not sind, denn wenn ihr die Liebe verliert, dann seid ihr verloren.

Es geht um eine Neuausrichtung der Systeme, die vornehmlich dazu dienten, den Großteil der Erdbevölkerung auszubeuten, um einigen wenigen Luxus zu bringen. Das ist vorbei. Nur Betriebe und Systeme, die dem Gemeinwohl dienen und die Umwelt schonend produzieren, werden eine Zukunft haben. Das ist ein Prozess, der jetzt beginnt. Lasst euch nicht ängstigen und verwirren von den Zahlen, die allabendlich über die Bildschirme in eure Häuser kommen. Atmet durch und bleibt im Vertrauen und in der Liebe eurer Herzen. Das ist auch euer persönlicher Schutz vor dem Virus.

Auch die Flüchtlingsbewegungen sind Teil dieser großen Veränderungen. Zu lange schon wird Krieg geführt aus rein wirtschaftlichen Interessen. Fast alle Industrienationen sind daran aktiv oder passiv oder mit der Lieferung von Waffen beteiligt. Nun ringt Europa um Ordnung an seinen Grenzen. Welche Ordnung? Die Menschenströme werden alle Grenzen überwinden mit Unterstützung ihrer Helfer, auch in Europa. Das ist ihr Auftrag, ihr Beitrag zum Wandel. Darum ziehen sie los und immer weiter aus ihren durch Krieg zerstörten Städten und Ländern. Ihr Ziel heißt Europa. Begegnet ihnen mit Respekt und Mitgefühl und tut alles, was euch möglich ist, ihr Leiden zu mindern. Schützt sie. Alle sind sie schutzbedürftig: Kinder Frauen und Männer. Auf der Insel Lesbos, eurer Insel, seid ihr mit Leid und Verzweiflung der flüchtenden Menschen unmittelbar konfrontiert. Schaut nicht weg. Helft so viel ihr könnt, unterschreibt Petitionen, gebt dem Leid eure Stimme und versteht, dass auch hier die Krise sich zuspitzen musste, damit Veränderung geschehen kann. Sind es nicht auch die ganz persönlichen Krisen, die im Leben eines jeden Menschen die notwendend anstehenden Veränderungen einleiten? Die Flüchtlinge auf Lesbos, sie sind eine Schande europäischer Außen- und Asylpolitik. Doch Lesbos, eure Insel ist, auch ein Ort großer Heilkräfte. Vulkanischer Boden, heiße Heilquellen, die weiträumig unberührte Natur, die sauberen Strände, nicht zuletzt auch die liebevolle Gastfreundschaft der hier lebenden Menschen, bieten Raum und Weite. Heilung geschieht auch und insbesondere hier auf eurem Platz, dem Milelja-Inselgarten. Nährt und haltet den Pol der Heilung, der Liebe und des Lichtes auf dieser Insel, damit die Kräfte in Balance zurückfinden. Wie im Großen, so im Kleinen. Angst und Liebe passen nicht in ein Boot. Nährt die Kräfte der Liebe und die Angst wird schwinden. Liebe heilt, Liebe trägt, und sie ist auch die kreativ gestaltende Kraft des Neubeginns.

Fürchtet euch nicht. Seid getrost. Die Turbulenzen und die vorübergehende Instabilität werden vergehen. Weisheit und Wahrheit werden Gutes bewahren und neue Wege der Gerechtigkeit und des friedlichen Miteinanders auf diesem Planeten hervorbringen. Und nochmal sage ich euch: Fürchtet euch nicht. Mit eurer Angst nährt ihr die Kräfte der Zerstörung. Liebe hingegen nährt die Kräfte der Heilung und des Wandels. Freut euch am Frühling, dem Grünen und Blühen allüberall, das gibt eurer Seele Nahrung. Viele Helferwesen lenken und leiten den Prozess der Wandlung auf geistiger Ebene.

Fürchtet euch nicht. Ich, die Mutter, wiege euch in meinem Schoß. Ich bin nicht die himmlische nur, nicht die irdische. Ich bin die Mutter. Die eine, unteilbare, die Mutter des Himmels und der Erde, Leben und Licht in allem was existiert.

Freut euch! Die Liebe wird siegen.
Ich, die Mutter, beschütze euch.
Ich, die Mutter segne euch.
Und so sei es

Dieses Channeling ist zur Veröffentlichung freigegeben. Textänderungen sind nicht erlaubt

Wacht auf Erdenkinder

Wacht auf Erdenkinder

Wacht auf! Ihr wandelt in meinem Segen. Verlasst die Ebene der Angst, des Mangeldenkens, und erkennt eure göttliche Größe und Schönheit. Schöpfer seid Ihr. Mächtig und groß ist eure Wirkkraft. Warum nur macht ihr euch klein, lasst euch erdrücken von euren Sorgen, euch lähmen von täglich neuen Schreckens-Nachrichten, dem Versagen eurer Politiker, dem Geschrei der rechtspopulistischen Demagogen, die an Macht zulegen durch eure Angst.

Ja, so ist es. Erkennt eure Beteiligung in diesem Spiel. Ihr ermächtigt diese Politiker. Sie nähren sich aus eurer Angst und eurem Schrecken.

Erhebt euch aus euren bequemen Sesseln der Sicherheit. Steht auf, wie es mancherorts schon geschieht. Doch beantwortet das Geschrei nicht mit Geschrei, denn das verlängert den Status quo. Steht auf, zeigt Präsenz. Schließt euch an, reiht euch ein in die friedlichen Demonstrationen, die schon vielerorts unterwegs sind. Mit eurer Präsenz und vor allem mit der Kraft und Liebe eurer Herzen werdet ihr die neue Erde erschaffen. Zeigt Mitgefühl mit den Schwachen eurer Gesellschaft, mit den aus Kriegen und Krisengebieten flüchtenden Menschen, Mitgefühl für eure Nächsten, die ohne Arbeit, krank oder alt sind. Erwacht in eure Menschlichkeit. eure Angst und eure Sensationslust nähren die dunklen Kräfte der Macht.

Wie könnt ihr sie aushungern? Indem ihr sie nicht beachtet. Wie gehen Eltern mit ihren Kindern um, wenn sie auffällig, aufsässig werden? Je mehr sie den Auffälligkeiten Beachtung schenken, umso mehr treten sie in Erscheinung. Ja, ihr habt das Gleichnis verstanden. In Wahrheit ist es ein Schrei nach Liebe.

Die Eltern sind gut beraten, die sich in aller Ruhe die Sorgen und Nöte dieser Kinder anhören, ihnen zuhören, ohne sich von ihnen tyrannisieren zu lassen. Kinder brauchen die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer Eltern, ihr Wohlwollen, ihre Beständigkeit, vor allem ihre uneingeschränkte Liebe und ihr Verständnis. Schenkt euren Kindern eure Liebe, euer Verständnis, statt sie mit euren überhöhten Forderungen und Erwartungen unter Druck zu setzen.

Noch einmal, und immer wieder müsst Ihr es hören: Die Liebe ist die stärkste Kraft im Universum. Beginnt mit der Liebe zu euch selbst, auch wenn dies die schwierigste Aufgabe ist. Nur indem ihr euch selbst liebt, Eure Körper beachtet und mit guter Nahrung versorgt, euch  Schönes gönnt – dazu braucht man nicht unbedingt Geld –  wenn ihr euch eures Lebens freut und euch dem Strom der alles erschaffenden Liebe anschließt, dann, nur dann werdet ihr den Frieden im Herzen und tiefes Vertrauen finden. Dann, nur dann wird es euch möglich sein, die Nöte eurer Kinder, eurer Nachbarn, der Alten und Schwachen in eurem Land und in der Welt mit den Augen der Liebe zu sehen. Dann, erst dann werdet ihr eure Liebe zur Demokratie, zum solidarischen geordneten Miteinander wiederentdecken und fördern.

Zu lange schon wird der Gott des Geldes angebetet. Er ist kalt, machtbesessen und erbarmungslos. Dem Geld wird eine über das Zahlungsmittel hinausgehende überhöhte Bedeutung beigemessen, die fast mystisch ist. Macht es euch glücklich? Nein? Es beruhigt euch?

Was bringt euch zum Strahlen? Ein Sonnenaufgang, ein Kinderlächeln, eine Blume auf eurem Schreibtisch, ein Schmetterling, eine unerwartete Geste der Dankbarkeit, ein kleines Geschenk, ein Lob? Es sind eher die kleinen Kostbarkeiten. Schenkt ihnen Beachtung. Freut euch, seid dankbar, seid dankbar! Schreibt es auf euer handy-memo, in euren Kalender. Heute: Dankbar sein! Mit Dankbarkeit zieht ihr die Fülle in eure Leben. Liebe, Dankbarkeit, Freude und Vertrauen sind die wichtigsten Zutaten für euer Lebensmenü. Singt und lacht wie die Kinder, so seid ihr in dem Strom der Liebe, der sich ausbreitet.

Erinnert euch:

Ihr seid die Schöpfer der neuen Erde. Ihr erschafft die neue humane Weltengemeinschaft. Ihr sät den Frieden. Ihr setzt euch ein für Gerechtigkeit und Mitgefühl, für Klimaschutz und Nachhaltigkeit, für den grünen Planeten, auf dem auch eure Kinder und Kindeskinder mit Freude leben werden.

Dafür danke ich euch.

Heute schon von Herzen gelacht? Heute schon gesungen? Heute schon Liebe verschenkt? Ja? – Schön!  Das ist der Anfang.

Lasst euch nicht erschüttern vom Säbelrasseln der dunkler Gegenmacht der Liebe, die Ohnmacht, Angst und Zwietracht sät. Es ist ein letztes Aufbäumen. Liebe, Friede und Mitgefühl werden sein auf der Erde bald, schon bald. Ergreift die Initiative! Zeigt euch! Steht auf und handelt aus der Liebe eurer Herzen.

Ich, die Große Mutter des Himmels und der Erde. begleite und beschütze euch.

Ich, die Große Mutter, segne euch

Amen

Verantwortungsvolles Handeln

Werde um 6.00 Uhr geweckt, das ist 5.00 Uhr deutsche Zeit. Gehe in den Meditationsraum und schreibe, was mir angesagt wird.

Da wird ein toter Gaul geritten schon seit Wochen in Deutschland. Wofür ist das gut? Was soll bezweckt werden, und was ist der dahinterliegende eigentliche Grund? Wem wird das Ganze dienen?

Entspanne Dich, Tochter, lächle, werde milde, dann kannst Du das Schatten-Theater, das Eure Politiker in Deutschland mit großem Aufwand und unter Verschwendung von Spendengeldern (kein Versehen, eher ein göttlicher Witz) veranstalten, mit einem Lächeln hinnehmen. Ja, und es ist für alle Beteiligten, noch mehr für die Berichterstatter, die Medien und last not least die Wähler, unerträglich. Wie das passieren konnte, fragst Du?

Politikverdrossen und müde seid ihr auf beiden Seiten der Medalie.  Abgedroschen sind die Phrasen, Beschwichtigungen, Versprechen während der Zeit vor der Wahl, und die beginnt ja sofort, wenn eine Wahl abgeschlossen ist. Das erweckt bei dem Volk, um das es den Volksvertretern ja gehen muss, den Eindruck, dass es keinen Einfluss hat, ohnmächtig das Schalten und Walten der Regierenden hinnehmen muss, die sogenannte Weichen stellen.

So, was ist eine Weiche? Im Schienenverkehr bestimmt sie die Richtung, in die der Zug fährt. Ja, und so ist es auch in der Politik, nur dass diese Weichen eingerostet zu sein scheinen. Der Zug fährt schon lange, viel zu lange immer in die gleiche Richtung, was fast täglich durch die Nachricht bestätigt wird, dass wenige Reiche immer reicher, eine zunehmende Zahl Menschen immer ärmer werden. Was glaubst Du, wie wütend mich das macht? Dann trägt das Ganze auch noch ein christliches Etikett! Mit Liebe aber und Menschlichkeit ist das schon lange nicht mehr zu vereinbaren, was die sogenannte Elite mit den zur Verfügung stehenden Geldern macht. Ja um Macht, und nur darum geht es ihnen. Pfründe und Macht. Die Mächtigen arbeiten einander zu, arrogant und ignorant, ohne Wertschätzung für die Menschen, die ihr Leben lang alle ihre Kräfte für sie einsetzen. Warum wir das dulden, fragst Du?

Wer ist verantwortlich für das Geschehen auf diesem Planeten? Richtig, ihr Menschen seid es. Zu lange haben zu Viele nur zugeschaut und abgenickt, was die politischen Führer veranstalten. Unmut regt sich überall in Europa, auch in Afrika und Asien.

Wehrt Euch, überwindet Eure Angst, geht auf die Straßen mit fantasievollen friedlichen Aktionen. Nein, es ist nicht vergeblich, ebenso wie Eure Proteste gegen die Atomwaffen nicht vergeblich waren. Es gibt sie, die Politiker, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, auch für Schwache, hilfsbedürftige Menschen, die durch Krieg, von dem auch Eure Waffenlobby profitiert, ihre Heimat und geliebte Menschen verloren haben. Selbstverständlich sollte es sein, sie aufzunehmen, ebenso selbstverständlich, endlich die Waffenproduktion und Exporte in die Krisengebiete der Welt zu stoppen. So lange so viel Macht- und Geldgier die Beweggründe der Politik sind, wird es keinen friedlichen Planeten geben.

Und jetzt versteht Ihr vielleicht das Bild, das Euch täglich vor Augen geführt wird:

Festgefahren! Es kann so nicht weitergehen, das zeigt es deutlich. Nun sind sie mal machtlos, die Politiker.

Wacht auf, Kinder der Erde, und orientiert Euch bei den stattfindenden Neuwahlen an denen, die Humanität, soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz auf ihren Bannern tragen und auch vertreten.

Ich, die göttliche Mutter, bin auf der Seite dieser Menschen, stärke ihren Mut und ihr Vertrauen, so geht auch Ihr ins Vertrauen und handelt menschlich.

Ich, die göttliche Mutter, gebe Euch Schutz und Segen.

Dieser Text steht zur freien Verfügung. Änderungen sind nicht erlaubt.

Aruna Irini

Der Wind der Veränderung

10.10.2016   am Strand von Petra.

Auf dem Weg nach Kalloni halte ich an, um die Flut von Worten zu Papier zu bringen, die meinen Kopf überzieht. Sitze ich am leeren Strand, schaue aufs Meer, und schreibe

Channeling der Großen Mutter

Schwer Dein Gemüt heute wieder Tochter, und Du weißt, warum. Schau aufs Meer. Sieh, wie es strömt, wie es sich dem Wind überlässt. Sanft fließt es heute, wird Dein Gemüt beruhigen. Darum habe ich Dich an diesen Platz geführt.

Erinnere Dich Deiner Freude gestern, der Leichtigkeit,  als Du den Wandel erkannt und eingewilligt hast. Und schon wieder stellst Du Dich mitten in den Fluss und versuchst, ihn aufzuhalten. Du weißt,  dass Angst der Motor ist. Stelle ihn ab. Was im Fluss ist braucht weder Antrieb noch Kontrolle.  Der Wind der Veränderung pustet Dir ins Gesicht und anstatt ihn freudig aufzunehmen, verschließt Du Dich. Du hast schon erkannt, wann es begonnen hat.

Seit gestern schicke ich Dir Text für eine Veröffentlichung auf Eurer Website. Und Du glaubst, Du kannst das ignorieren, Dich dem entgegenstellen?  Dein Ja hast Du gegeben, immer wieder eingewilligt, erleichtert gestern der neuen Wendung zugestimmt. Angst und Kontrolle sind nicht mehr angebracht. Es sind die Energien der alten Zeit, welche die gestaltenden Kräfte der Liebe bannen. Lass los den Strohhalm am Ufer und begib Dich vertrauensvoll in den Fluss, der Dich trägt. Es geht alles ein bisschen schnell, denkst Du? Weißt Du wie lange wir schon auf Eure Entscheidung warten?

Alles ist vorbereitet. Ihr werdet von Eurer Aufgabe entbunden, frei sein für neue kreative Prozesse. Ein neuer Lebensabschnitt steht für Euch Beide an. OK, es geht nicht gerade um wenig, und Du spürst es, darum Dein Zurückrudern. Doch haben wir uns damit nun genug beschäftigt. Du hast verstanden und eingewilligt. Darum sitzt Du hier und bringst meine Gedanken in Deiner Sprache zu Papier. Dafür danke ich Dir.

Gönne Dir ein wenig Zeit. Lausche den Wellenbewegungen. Spüre den sanften Wind, die Herbstsonne auf Deiner Haut. Atme aus. Mildes Blau am Himmel, mit zarten Wolkenschleiern verwoben. Genieße Dein Sein im Moment mit allen Sinnen. Gesegnet bist Du, Aruna.

Ich, die Große Mutter des Himmels und der Erde, leite Dich. …….

Ein paar Tränen hast Du geweint, Druck abgelassen. Zurückgegangen ist der Schmerz in Deiner rechten Hand. Legen wir los, damit er ganz verschwinden kann.

 

Liebe Gäste, Kursleiter, Freunde und Interessenten des Milelja-Inselgarten-Newsletters

Der Wind der Veränderung nimmt Fahrt auf. Erschreckt Euch nicht. Groß sind die Veränderungen weltweit, die anstehen. Stark die Kräfte, die auf der Erde wirken auf beiden Seiten der Dualität. Lasst Euch nicht irritieren von den Predigern der Angst. Folgt nicht dem Mainstream, der mit Katastrophenmeldungen und Schreckensbildern den Kräften zuarbeitet, die sich den Veränderungen in den Weg stellen, ihren Machtverlust fürchtend.

 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen

Ihrem Ursprung nach sind das Worte von Joshua, den Ihr Jesus nennt. Ja, so ist es.

Liebe ist die stärkste Kraft im Universum.

Geht in ein dunkles Haus und zündet Licht an. Was passiert? Die Dunkelheit verschwindet. Etwas simplifiziert denkt Ihr? Doch stimmt es. Der Wandel ist im Gange und lässt sich nicht mehr aufhalten, wie ein Fluss. Am Ende dieser scheinbar in Dunkelheit versinkenden Zeit wird Licht sein. Knipst Eure Lampen an, die kleinen und die großen, schenkt der Welt Euer Lächeln, Eure Freude. Öffnet Eure Herzen, ladet das Euch fremd Scheinende das Unbekannte, ladet es ein. Ihr schafft es. Ihr Alle, Ihr erschafft die neue Erde, von der schon in Euren heiligen Büchern geschrieben steht.

Wie schafft Ihr das? Mit Eurer Liebe, mit Euren positiven Gedanken, mit der Freude an Eurem Tun. Damit nährt Ihr die Kräfte des Wandels. Haltet Eure Kreativität nicht zurück. Beteiligt Euch an sinnstiftenden Erneuerungen. Mischt Euch ein, wo Ihr Unrecht seht. Schließt Euch an schon vorhandene Netzwerke an, die globale Aktionen starten, Missstände aufdecken und benennen, politisch handelnd einwirken.

Der Wind der Veränderung, er weht überall. Die Schöpfung stöhnt, sie will sich erneuern. Die Erde will sich erneuern. All ihre Geschöpfe will sie nähren, und das ist möglich. Durch Macht und Gier und Ausbeutung sind die Kräfte ins Ungleichgewicht geraten. Dass Ihr Eure durch Kriege, Hunger, Not und Naturkatastrophen gebeutelten Mitmenschen finanziell unterstützt, sie aufnehmt in Eure Gemeinschaften, ist selbstverständlich und menschlich, ungeachtet jeder Religion und Doktrin. Doch werdet darüber hinaus Handelnde. Setzt alle Eure Intelligenz und Herzenskräfte ein, den friedlichen Planeten zu erschaffen, für Eure Kinder und Kindeskinder. Verschwendet keine Zeit im Aufrechnen von Opfern oder guten Taten. Handelt einfach menschlich und aus der Liebe Eurer Herzen. Alle sind gefragt in diesem Prozess, denn nur was dem Wohle der Gemeinschaft dient, das dient auch jedem Einzelnen.

 Seid Ihr bereit, angstfrei und vertrauend in die Veränderungen zu gehen? Seid Ihr bereit, in Euren Leben loszulassen, was Eurer persönlichen Wandlung im Wege steht? Seid Ihr bereit, mutig neue Wege zu beschreiten, auch wenn Ihr sie nicht kennt? Folgt Euren Herzen. Fragt Euch, was Ihr wirklich, wirklich tun, und wie Ihr leben wollt. Eines kann ich Euch versprechen. Staunen werdet Ihr, wie die Kinder. Auf wundersame Weise wird sich das Leben selbst in seine beste Form begeben.

 Bleibt entspannt und im Vertrauen. Das Gesetz der Resonanz, es wirkt auch hier:

Was Du ausstrahlst, das ziehst Du an.

Übernehme Verantwortung für Dein Leben, und Freude und Leichtigkeit werden das Ergebnis sein. Kontrollierst Du es, wirst Du graue Langeweile ernten.

                                                                        ***                        

Ich setze meine Fahrt nach Kalloni fort, um noch vor der Mittagspause die geplanten Einkäufe zu tätigen. Ein stämmiger Grieche wartet an der Kasse vor mir.

From where are you?

Molivos.

Which Country?

Germany.

Enthusiastisch streckt er mir seine Hand entgegen. Welcome to my country. We are all brothers and sisters.

Während der ganzen Zeit und auf dem Nachhauseweg kommt ständig Text.

18:00 Immer noch regt sich Widerstand in mir, den Text, der sich wie eine Wolke über mich legt, niederzuschreiben und zu veröffentlichen. Meine Erfahrung lehrt mich, dass ich erst Ruhe finde, wenn ich einwillige.

Hier bin ich, Große Mutter, bereit, Deine Worte aufzunehmen und niederzuschreiben.

Legen wir los

antwortet sie

 

Der Wind der Veränderung, er weht auch in Milelja.

Wir greifen ein, wenn Prozesse anstehen, wie im Großen, so im Kleinen. Nehmen wir auch nur einen Spieler vom Feld, so muss sich alles neu ordnen.

 Nur zwei Tage brauchten die Damen des Milelja-Inselgartens, die wir als Hüterinnen dieses Heilungsplatzes bestellt haben. Nur zwei Tage, um zu erkennen, dass auch ein großer Verlust eine Einladung ist, etwas Neues zu wagen. Ein Schock war es zunächst, dass ihr Verwalter, Manager und Freund Derek den Inselgarten verlassen wird, um auf einer anderen griechischen Insel etwas Neues zu beginnen.  Mehr als zehn Jahre stand er im Dienst des Inselgartens, identifizierte sich mit dem Projekt, als ob es sein eigenes wäre. Sein Weggang ist ein Verlust für Alle, doch wünschen sie ihm Glück. –  Und plötzlich dreht sich die Trauer in Erleichterung bei der Idee, die Verantwortung ganz abzugeben.

Und so soll es geschehen.

 Einundzwanzig Jahre lang haben Ursula und Irini diesen Heilungsplatz nach meinen Vorgaben aufgebaut, erweitert und erhalten. Mit großer Liebe und Hingabe die Gäste betreut, etwa sechsundzwanzig Wochen jährlich. Viel Heilung konnte geschehen auf allen Seiten. Mit dem Erdtempel und dem neuen Wohnwagen Artemis haben sie ihre Aufgabe abgeschlossen.

 In großer Dankbarkeit nehmen wir die Last der Verantwortung von ihren Schultern. Wir stellen sie frei für die Aufgabe, die jetzt ansteht:  Die Weitergabe ihres Heilwissens. Für Irini, die meine Worte vorbildlich in Eure Sprache bringt, steht es an, meine Schulungen und Informationen mit ihren eigenen Prozessen und dem Tagesgeschehen verbunden, zu veröffentlichen. Dazu braucht sie Raum, der sich gerade für sie öffnet, und Ruhe. Auch für Ursula steht eine neue Aufgabe an, nachdem sie die Nachfolger der Beiden eingeführt und ca. ein Jahr lang unterstützt und begleitet hat, denn das wird ihr obliegen.

 Seid ohne Furcht, Ihr Menschen da draußen. Sie sind, wie Ihr sagen mögt, die Seele des Ortes. Ihr könnt sie auch weiterhin hier treffen. An dem Platz, den sie als ihre Heimat gewählt, werden sie ihre Heilbehandlungen anbieten und im Erdtempel mit Euch singen. Und ganz gewiss wird Ursula weiter tanzen, tanzen, tanzen, denn das ist ihr Lebens-Elixier, und eine gute Medizin für die Seelen der Menschen. Die Verantwortung für den Inselgarten jedoch werden Andere tragen. Ich kenne sie schon, und wenn sie diese Worte lesen werden sie wissen, dass sie gemeint sind.

Der Milelja-Inselgarten ist ein Ort von großer Heilkraft. Menschen finden in ihre Balance zurück, erkennen, wer sie in Wahrheit sind, übernehmen Verantwortung für ihr Leben. Das ist im Inselgarten leicht, denn das Mysterium der Liebe ist hier verortet. Plätze, die wie dieser, die Signatur des Ewigen tragen, stehen unter meinem persönlichen Schutz. Nichts wird hier geschehen, was nicht der Heilung dient.

Darum freuet Euch!  Haus und Garten werden weiterhin grünen und blühen, Gäste aus aller Welt anziehen. Ausgebucht ist schon das nächste Jahr, vorgemerkt einige Wochen im Jahr 2018.

 Mit meiner Liebe halte und trage ich dieses Projekt, schließe Euch bei Eurer Ankunft hier in meine Arme, und werde auch den Nachfolgern von Ursula und Irini zur Seite stehen, die das Projekt mit viel Liebe und Freude betreuen, und den einen oder anderen eigenen neuen Schwung hineinbringen werden. Alles folgt einem kosmischen Plan.

Habt Vertrauen.

 Ich, die Große Mutter, behüte Euch.

 

Dieser Text steht zur freien Verfügung. Änderungen sind nicht erlaubt.

Aruna Irini

 

Vertrauen

Skala Sikamineas, 09.06.2016

Den ersten freien Nachmittag seit langer Zeit verbringe ich in dem kleinen Hafendorf Skala Sikamineas auf der Insel Lesbos, schaue aufs Meer, lausche dem an- und abschwellenden Sound der Wellen. Ausatmen – Einatmen – Sein – Stille, Verbundenheit, das ist alles, werde ruhig. Frieden kehrt ein in meinem Herzen, nachdem ich in der Kapelle auf dem Felsen das Halleluja der Mutter gesungen. Spiegelblank das Meer. Kein Schiff weit und breit.

Die Flüchtlingsaufnahmelager an meinem Weg hierher sah ich voll ausgebaut und gut organisiert. Mehr als eine Million Dollar, so sagen die Leute, hat ihre Erstellung und Einrichtung gekostet. Von zunächst zwanzig Vollzeitkräften arbeiten noch zehn in Schichtdiensten dort, um ankommende Flüchtlinge aufzunehmen. Für ein Jahr sind sie angestellt, werden ihre Gehälter bezahlt, von einer amerikanischen Hilfsorganisation. Keinen Flüchtling sah ich, die Lager sind blitzsauber und abgesperrt, seit die Europäischen Inlandsgrenzen der Balkanroute hermetisch abgeschlossen sind. Die an der griechischen Grenze unter harten Bedingungen während des Winters und im Frühling ausharrenden Menschen wurden ins Landesinnere verlegt, nach Thessaloniki und Athen. Die kurzfristig erweiterten Lager dort sind unzulänglich. Eng zusammengepferchte Menschen nicht einmal mit dem Notwendigsten versorgt.

Viele vorher auf Lesbos stationierte Hilfsorganisationen und freiwillige Helfer sind den Flüchtlingsströmen gefolgt. Entlang der Nordküste hier noch vereinzelte Seenot-Rettungsboote von Hilfsorganisationen verschiedener europäischer Nationen. Das Meer zwischen Insel und Türkei ist streng kontrolliert von Frontex, Nato-Schiffen und der griechischen Hafenpolizei. Nur noch vereinzelt erreichen Boote des Nachts die Insel. In einem zweifelhaften Deal mit Erdogan haben die Europäischen Staaten und Kanzlerin Merkel Zeit gekauft, Zeit auch, um den Ultra-Rechts-Rutsch in den Europäischen Ländern abzupuffern.

Demagogen mit menschenverachtenden faschistischen Parolen gegen die Flüchtlinge gehen verängstigte und desorientierte Menschen in die Netze. Rechtsradikale Parteien ziehen in die Landtage ein, nach Holland, Frankreich und Österreich auch in Deutschland. Verunsicherung und Ratlosigkeit in Politik und Wissenschaften. Die nicht kontrollierbaren Terroranschläge des sogenannten Islamistischen Staates ängstigen die Menschen, die, aufgeschreckt aus der vermeintlichen Sicherheit ihres gut organisierten Ameisenhaufens,  orientierungslos auseinanderrennen, ihre eigene Haut zu retten.

Auch die Natur zeigt sich in ihrer Wildheit, fordert Respekt zurück. Tornados und massive Überschwemmungen seit mehr als zwei Wochen in Deutschland.

Vor Hunger, Angst und Terror fliehend strömen Flüchtlinge weiterhin nach Europa. Die gefährlichen Routen vom Afrikanischen Kontinent übers Mittelmeer in überfüllten Booten kosten viele Menschen das Leben.

Ich weiß, dass dies alles zum Transformationsprozess gehört….

Doch heute, hier am Meer sitzend, fühle ich den Schmerz und das Leid derer, die das neue Ufer erreicht, ihre Liebsten jedoch im Meer zurücklassen mussten.

Wie lange noch, Mutter?

Wie lange noch so viel Leid und Sterben? Kinder ohne Eltern, Eltern ohne Kinder? Jugendliche, die im Rotlichtmilieu versklavt werden, ihr eigenes und das Überleben ihrer Familien zu sichern?

Wie lange noch, bis die Waffenlieferungen in Krisengebiete gestoppt, Verbote eingeführt, Händler zur Verantwortung gezogen werden?

Wie lange noch, bis die reichen Industrienationen, die mit der Ausbeutung der Länder Armut und Kriege initiiert haben, Verantwortung übernehmen für die Auswirkungen ihres Handelns?

Wie lange noch, bis Christen, Muslime, Juden,  Hindus,  Buddhisten, bis alle nach dem göttlichen Gebot handeln, menschliche Ethik greift,  die Ankommenden mit Respekt und Liebe aufgenommen werden?

Gehe aus der Anstrengung, Tochter. In allzu menschlicher Hilflosigkeit bist Du angekommen. Angesichts der Nachrichten, angesichts der Bilder und Gefühle, die Du aufgenommen, ist Dein Herz beschwert. Habe ich jemals gesagt, dass es leicht und schmerzlos sein würde? Veränderungen im Kleinen und im Großen gehen Schmerz und Chaos voraus. Glaubst  Du wirklich, dass die Mächtigen ohne Druck von außen und von innen in Bewegung kommen?  Ihre Versprechungen, ihre Lippenbekenntnisse werden von den Menschen nicht mehr akzeptiert. Sie wollen Handlungen sehen, aus Verantwortung und Respekt geboren, Wahrhaftigkeit, Klarheit und Transparenz. Allzu Viele derer, die Macht ausüben, haben nur ihre Karriere, ihre Finanzen, die nächsten Wahlen im Sinn. Gemeinwohl? Leere Worte bei der Vereidigung der Abgeordneten. Nicht verbunden mit ihren Herzen, mit ihrem göttlichen Sein, ihrer Weisheit sind viele, doch nicht alle. Schaue genau hin und lese in den Gesichtern, den Körpern, so wirst Du die Lügen sofort erkennen.

Ich schlage Dir ein Experiment vor:

Lausche einmal den Fernsehnachrichten mit geschlossenen Augen, und dann beobachte Sprecher und Politiker ohne Ton. So findest Du sehr schnell heraus, wo Aufrichtigkeit, wo Eigennutz herrschen, wo verschleiert, vernebelt wird, wo die Ereignisse interpretiert und verfälscht dargestellt werden.

Ja, ich weiß, Antwort auf alle Deine Fragen findest Du dabei nicht. Auch werde ich sie Dir nicht geben. Keine Vorhersagen an dieser Stelle. Und weißt Du warum? Es gibt sie nicht. Ihr seid die Schöpfer dieser Erde, Ihr gestaltet, Ihr verwaltet sie. Eure Gedanken erschaffen die Wirklichkeit. Du hast es doch schon so oft erfahren.

Verweile nicht in der Schwere des Gewesenen. Schicke Deinen Tagen, Deinen Gedanken, Deinen Werken Deine Liebe voraus als gestaltgebende Kraft. Sei in der Freude und Leichtigkeit Deiner göttlichen Natur. Gerade jetzt, in diesem Moment, ist Dein Herz frei, Deine Liebe im Fluss, kannst Du Glückseligkeit spüren. Welche Farbe haben das Meer, der Himmel und die Hügelkette der Türkei jetzt? Viele Abstufungen von Blau, nicht wahr? Glitzernde Lichter wie Sterne auf den Wellen, strahlende Sonne, die warmes Licht auf die Felsen und die kleine Kapelle zeichnet…… Und jetzt hast Du ihn wiedergefunden den Schlüssel, die Antwort auf alle Deine Fragen:

VERTRAUEN 

Das Vertrauen einer ständig wachsenden Zahl von Menschen wird eine Neue Erde erschaffen, eine Weltengemeinschaft ohne Hunger, Leid und Kriege. Glück und Zufriedenheit für alle Geschöpfe. 

Atme aus. SEI! Und denke nicht klein wie ein Mensch. Der Quantensprung ist schon geschehen. Eure Nachrichten im Netz verbreiten sich in Sekundenschnelle in alle Winkel der Erde. Diese Kommunikationsmöglichkeit wird Euch nicht mehr lange dienen können. Ihr werdet, in volle Bewusstheit erwacht, nicht einmal mehr Worte brauchen, denn Eurer Geist, er ist schneller als Lichtgeschwindigkeit. Du wirst es noch erleben, und wenn Du aufmerksam bist, so ist es Dir doch jetzt schon möglich. Nicht nur mit Steinen und Tieren kannst Du geistig kommunizieren, auch mit Deinen Liebsten und mit geöffneten Menschen. Sei wachsam Tochter, beobachte die Zeichen. Die Weichen sind gestellt- Der Fluss fließt nicht rückwärts, größer wird er und er mündet im Ozean.

Finde Ruhe in der Natur und nähre Dich an meiner Liebe. Gesegnet bist Du, Aruna 

Dieser Text steht zur freien Verfügungen. Änderungen sind nicht erlaubt.

Aruna Irini

Das Gesetz der Liebe

Blueberg-Beach, Südafrika, 21.2.2016

In einer Pause zwischen zwei Besichtigungen höre ich die Mutter in mir:

Just call me, I`m here, always here, to service you. Wo waren wir stehen geblieben?

Eure Aufgaben im Einzelnen und als Kollektiv.

Gehe imaginativ zurück zum Meer. Die Stimmen der Menschen sind wie die Brandung. Erinnere Dich.

Ich sah das Meer Tausende kleine Krebse an Land spülen. Manche gruben sich in den nassen Sand, manche wurden von der nächsten Welle an einen anderen Ort gespült. Andere blieben hilflos an Land zurück und verendeten. Ein Schicksal –  viele Variationen.

Ja, und genauso ist es für Euch Menschen. Wir greifen in Eure Leben existentiell ein, wenn Veränderungen im einzelnen Leben anstehen, wenn kollektive Veränderungen anstehen, die Ihr als Gruppe zugesagt habt.

 Sieh die Flüchtlingsströme, die in Europas Süden dem Meer entsteigen. Manche überleben nicht die Überfahrt, manche bleiben in den syrischen und türkischen Lagern hängen, es sind Millionen. Manche erreichen Neuland, und trotz aller Widerstände schlagen sie ihre Wurzeln in das Land wie Bäume, und passen sich der neuen Umwelt an. Andere erreichen krank und schwach das Neuland, werden zurückgeschickt oder erreichen nicht das gewünschte Ufer.

Hast Du gesehen, wie viele Tausend und Abertausende Krebse an Land geworfen wurden? Ein Ende war nicht absehbar. So ist es auch mit den flüchtenden Menschen aus dem Norden dieses Kontinents und aus dem arabischen Raum. Sie folgen ihrem gottgewollten Auftrag. Viele lassen ihre Leben, doch immer aufs Neue wird die gefährliche Überfahrt gewagt. Veränderungen in großem Umfange tragen sie nach Europa. Veränderungen, die schon begonnen haben. Sie stören die arrogante Haltung der Wohlstandsmenschen. Ihr solltet Euch die Erde untertan machen, steht als Übersetzungsfehler in Eurem Heiligen Buch. Was für ein fataler folgenschwerer Irrtum.

 Sollten  Religion und Gesetz vereinbar sein, so gibt es nur ein einziges Gesetz:

DIE LIEBE

Das ist das einzige Gesetz: Alle Schöpfung, alle Kreaturen, alle Pflanzen und Bäume, Flüsse, Berge Winde, Feen und Gnome. Alle folgen diesem einen Gesetz.

Joshua predigte dieses Gesetz, nur dieses, vor mehr als zweitausend Jahren Eurer Zeitrechnung, nur dieses:

Liebe Deinen Nächsten und liebe Dich selbst.

Ihr nennt Euch Christen, Ihr die ihr ihm nachfolget. Doch Liebe, Mitgefühl, sogar die Selbstliebe opfert Ihr Eurem wahren Gott, dem Mammon: Geld, Besitz, Sicherheit (nur für Euch und Eure Nachkommen), die Ressourcen der Erde verbraucht Ihr gewissenlos auf, verschwendet sie geradezu.  Skandalös, wieviel Essen in Euren Mülltonnen landet, während Dreiviertel der Weltbevölkerung hungert.

 Und jetzt stören diese Flüchtlingsfamilien, die ohne Habe und zu Fuß Eurer Land  erreichen, diesen Scheinfrieden, rütteln an Euren Herzen wecken Euch auf aus selbstgewählter Isolation in Euren Elfenbeintürmen. Ihr entdeckt die Freude am Geben, die Freude am Helfen. Euer Mitgefühl erwacht, Eure Herzen öffnen sich, und endlich, endlich folgt Ihr dem Gesetz der Liebe, das Joshua lehrte,  fühlt, wie viel größer die Freude ist, Gutes zu tun, als zu konsumieren. Es sind nicht nur zwei, drei, nicht nur Frauen, nicht nur eine Gemeinde oder eine Stadt. Neunzig Prozent der Menschen in dem Land, in dem Du geboren, entscheiden sich dafür, den aus Krieg und Hunger flüchtenden Menschen Hilfe zu gewähren.

 Eure Kanzlerin, so hart sie auch bedrängt wird, insbesondere in den eigenen Reihen, sie verleiht Eurem Land im Herzen Europas ein neues Gesicht. In Geschichtsbüchern Eurer Nachfahren wird ihr ähnliche Ehre zuteilwerden, wie in diesem Land Südafrika dem großen Nelson Mandela, weil sie einen Paradigma-Wechsel einleitet, ein neues Kapitel in der Geschichte Europas schreibt. Viel Liebe, viel Unterstützung wird ihr aus den Ebenen des Lichtes zuteil. Sie ist ausgewählt, trägt eine große Verantwortung, und ihre Handschrift wird Europa neu schreiben.

Diesen Auftrag hat sie genommen. Sorge Dich nicht. Sie hat starke Helfer an ihrer Seite. Ist nicht ihr Name Angela – Engel – schon ein Hinweis. Ihr werdet erkennen eines Tages.

 Was geschehen soll, geschieht. Kein Zaun, keine Abgrenzung kann den Fall Europas verhindern. Zu weit liegen die Ziele der Mitgliedstaaten auseinander, zu groß ist das nationale egoistische Interesse im Vordergrund, Solidarität nur eine Phrase, nicht gelebt. Bald, bald schon wird das Licht am Horizont zu sehen sein.

 Deine Gruppe ist zurück, der Bus losgefahren. Gönne Dir eine Pause.

Ich, die Große Mutter, segne Dich

 

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aruna irini